Damenkomitee Honigsmöhne Bonn e.V. von 1889

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Durch Kölle mit der Rummelnutte 2026

su soh dat us

Archiv 2026

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Voyage, Voyage...
Durch Kölle mit der Rummelnutte

von Brigitte Kelnhofer

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Das gilt umso mehr, wenn die Honigsmöhnen unterwegs sind...

...und so begab es sich, dass unsere Karin Michel mit einigen Honigsmöhnen loszog, um Kölle zu erkunden. Dass das nichts wirklich Neues ist, weiß der aufmerksame Leser unserer Berichte.

Wenn nun aber hinzu kommt, dass uns in Köln Julie Voyage unter ihre Fittiche nahm und mit uns die Eckcher und Fleckcher ihres Veedels – der Kölner Altstadt – besuchte, dürfte einem jeden bewusst sein, dass wir viel Spaß hatten. Bei schönstem Wetter machten wir uns auf den Weg durch die Altstadt.

Zuerst warfen wir einen Blick auf den Eigelstein und erfuhren, was die Heilige Ursula mit Attila dem Hunnenkönig gemeinsam hat und warum ihr auch heute noch jährlich im Rahmen einer Prozession gewürdigt wird.

Bei der nächsten Station erfuhren wir, warum der Petrusbrunnen am Kölner Dom Drüje Pitter genannt wird. Wurde er doch dreimal an unterschiedlichen Stellen am Dom aufgebaut, ohne das irgendjemand vor der Fertigstellung daran dachte, dass so ein Brunnen ja auch Wasser braucht...

Eingeladen in das Wohnzimmer von Julie Voyage, in das Sion, bekamen wir dann auch noch eine Kostprobe ihrer neuesten Bühnenshow „In der Helmlackiererei“.

Gestärkt ging es danach weiter auf den Alter Markt, der einiges an Anekdötchen zu bieten hat. Vom Colonialwarenhandel von Oma Janßen über die Kneipe an der Ecke bis zum Platzjabbeck, der am Historischen Rathaus zu jeder vollen Stunde die Zunge herausstreckt. Wer mit dieser Geste verspottet werden soll, bleibt fraglich. Mit der Erklärung, dass Groß St. Martin genau gegenüber steht, steht das Spannungsfeld zwischen Bürgertum und Kirche deutlich als Erklärung im Raum.

Zwischendurch erfuhren wir die Geschichte von Oma Janßens Colonialwarenhandel und dem Erfindungsreichtum der Eigentümer, wenn es darum geht Verboten der Stadt mit kreativen Lösungen zu begegnen. Darf man keine Außenbestuhlung machen, bietet man Rollatoren an und schon können die Gäste ihren Cafe sitzend genießen.

Natürlich darf bei einem Besuch in Köln der Gürzenich nicht fehlen, der die königliche Geschichte erzählt, bevor wir uns mit einem letzten Kölsch von Julie Voyage verabschiedeten.

Auch ohne Julie Voyage ging es für uns noch weiter. Wir machten unseren Abschluss im Stapelhaus, bevor wir uns wieder auf den Heimweg nach Bonn machten. Einig waren wir uns alle darin, dass wir einen tollen Tag verbracht haben, der seinesgleichen sucht.

Die Fäden für diesen Tag hatte unsere Heike in der Hand, die alles für uns organisierte.

Vielen Dank, liebe Heike.